CORONA-PANDEMIE

Corona-Pandemie

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in Hamburg überall spürbar. Die inzwischen vom Senat gefassten Beschlüsse und Allgemeinverfügungen sowie die neu erlassenen Leitlinien der Bundesregierung vom 16.03.2020 verändern die Arbeits- und Lebensbedingungen der Kreativen, Kulturschaffenden und ihrer Organisationen dramatisch und führen zu existenzgefährdenden Verhältnissen.

Durch die Absage aller öffentlichen und nicht - öffentlichen Veranstaltungen bis zum 30. April 2020 können geplante Konzerte/Veranstaltungen nicht stattfinden und damit benötigte Einnahmen nicht generiert werden. Ganze Projekte müssen ausfallen oder können nur teilweise durchgeführt werden. Diese Situation bringt Musikschaffende, Chöre, Orchester, Ensembles, Bands, Verbände, Organisationen, Vereine und Veranstalter*innen gleichermaßen in Existenznöte, und die immanenten Auswirkungen betreffen einen Großteil der öffentlich geförderten Projekte und Organisationen/Verbände durch die BKM Hamburg sowie die Aktivitäten der Kultur- und  Kreativwirtschaft.

Im Folgenden finden Sie wichtige Informationen zur aktuellen Situation:
Stand: 29.03.2020, Änderungen vorbehalten!

NEWS

Hilfspaket der Bundesregierung kommt

Artikel - Kulturstaatsministerin Grütters will alle Künstlerinnen und Künstler durch die Corona-Krise bringen, 24.03.2020, Deutschlandfunk
Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die heute die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfspakete zur Bewältigung der Corona-Pandemie als „Rettungsschirm für den Kultur-, Kreativ- und Medienbereich“ bewertet.

Wichtige Informationen dazu unter:

 

Hamburger Schutzschirm kommt, 19.03.2020

Ergänzend zu den Hilfen des Bundes bereitet der Senat weitere Maßnahmen für einen Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen vor. Den ersten Entwurf eines entsprechenden Zehn-Punkte-Programms haben Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und Kultursenator Dr. Carsten Brosda gestern vorgestellt. Das Paket wurde heute  am 20.3.2020 in einer Sondersitzung des Senat verabschiedet. So soll ein schneller Startschuss für die Umsetzung gegeben werden. Beinhaltet sind eine Vielzahl von Maßnahmen, wie z. B. finanziellen Soforthilfen für Solo-Selbständige, Unternehmen, ein Hilfspaket der Behörde für Kultur und Medien i.H.v. 25 Mio. Euro sowie weitere Maßnahmen. 

Der Landesmusikrat Hamburg sieht in dem Hamburger Schutzschirm ein starkes Signal . auch für die Musikschaffenden und die ganze -Branche. 

Hier finden Sie die Eckdaten des Hamburger Schutzschirmes.

Hierbei sollen Landes- und Bundesprogramme verzahnt werden – d. h. beide Programme sollen direkt in Hamburg gewährt werden können. Die Entwicklung des Schutzschirmes soll dynamisch gestaltet und den Notwendigkeiten finanziell angepasst werden.

Für erste Fragen rund um den geplanten Hamburger Schutzschirm hat die Finanzbehörde ein entsprechendes E-Mail-Postfach (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) eingerichtet.

 

Allgemeine aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen zur Lage und zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie finden Sie unter den aufgeführten Links:

 

Notfallhilfe und Infohotlines Soli-Aktionen und Petitionen

Schutzschild der Bundesregierung – Informationen und Maßnahmen

Hamburger Schutzschirm

Am 19.03.2020  wurden erste Eckpunkte eines Hamburger Schutzschirms für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen bekannt gegeben. Dies ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Hier der Hamburger Schutzschirm. Für erste Fragen rund um den geplanten Hamburger Schutzschirm hat die Finanzbehörde ein entsprechendes E-Mail-Postfach (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) eingerichtet.

 

Weitere Notfallhilfen

Neben dem Hamburger Schutzschirm gibt es noch weitere finanzielle Not- und Soforthilfe bei:

  • Nothilfe-Programm der GEMA für Mitglieder und Kunden vV. Weitere Infos HIER
  • 40 Mrd. Euro Solidaritätsfonds der Bundesregierung (in Planung) für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen
  • Hilfsmaßnahmen für Kultur und Kreativwirtschaft der BKM Hamburg
  • Soforthilfe der GVL: GVL-Berechtigte haben die Möglichkeiten für Honorarausfälle, die durch Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen entstanden sind, eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL zu erhalten. Mehr Infos hier
  • Nothilfefonds der DOV: Die Deutsche Orchestervereinigung hat einen Nothilfefonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Alle Informationen hier.
  • Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung: Die Deutsche Orchesterstiftung hat einen Notfallfonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Infos zur Beantragung von finanzieller Unterstützung finden sich hier. Die Mitgliedschaft im DOV ist keine Voraussetzung) 
  • Nothilfefonds von Crescendo: Das Musikmagazin Crescendo hat ebenfalls ein Hilfskonto eingerichtet. Musiker*innen können bis 500 Euro formlos per Mail beantragen. Alle Informationen hier.
  • Kurzarbeitergeld für Angestellte: Sofern Sie mindestens eine*n Mitarbeiter*in beschäftigen, können Sie Kurzarbeitergeld beantragen. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60-67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns und erstattet der*m Arbeitgeber*in die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden. Für die Beantragung von Kurzarbeitergeld müssen mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen sein. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte! Alle wichtigen Infos hier.

 

Soli-Aktionen

Soli-Aktionen und Nothilfen

Viele Soli-Aktivitäten in Hamburg sollen die Betroffenen zu unterstützen. Dies möchten wir voll unterstützen und Sie alle aufforden im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Betroffenen zu unterstützen. 

Einige Soli-Aktionen finden Sie hier:

 

Hier werden ebenfalls Spenden für Nothilfefonds entgegengenommen:

 

Petitionen zur Unterstützung von Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen

Folgende Petitionen fordern Unterstützungsleistungen für Künstler*innen und Freischaffende:

Musiker*innen ist außerdem geholfen, wenn Tickets für Konzerte nicht zurückgegeben werden, sondern für Nachholtermine aufbewahrt werden. Dies unterstützt auch die Kampagne #aktionticketbehalten

 

Aktuelle Informationen für verschiedene Bereiche und Musikschaffende

Viele Verbände haben sich spezifisch mit den wichtigen Fragen für Kulturschaffende oder Unternhemen beschäftigt: