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Frühjahrskonzerte des Landesjugendorchesters Hamburg 
31. März 2026

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Dana Anderle

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Frühjahrskonzerte des Landesjugendorchesters Hamburg

Nachwuchstalente spielen im Mai 2026 in Itzehoe und in der Laeiszhalle eindrucksvolle Werke der Spätromantik

Hamburg, 31.03.2026 – In seinen Frühjahrskonzerten schöpft das Landesjugendorchester Hamburg (LJO Hamburg) aus dem vollen Klangfundus: Mit Gustav Mahlers 1. Sinfonie widmet sich das Orchester mit rund 90 Musiker*innen einem farbenreichen Meisterwerk – hier trifft jugendlicher Esprit auf einen großen Klassiker der Spätromantik. Zudem präsentiert das Ensemble in seinen Konzerten in der Laeiszhalle und im theater itzehoe mit der Mezzosopranistin Ann-Beth Solvang als Solistin vier innige Lieder aus dem vielfältigen Schaffen von Richard Strauss.

Termine

theater itzehoe, 17. Mai 2026, 18:00 Uhr (Tickets Itzehoe)

Laeiszhalle Hamburg, Großer Saal, 20. Mai 2026, 19:30 Uhr (Tickets Hamburg)

Programm

Richard Strauss: Lieder für Gesang und Orchester

„Zueignung“ op. 10/1, „Wiegenlied“ op. 41/1, „Meinem Kind“ op. 37/3, „Morgen!“ op. 27/4

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Titan“

Tradition trifft im LJO Hamburg auf Energie und Spielfreude. Mit seinem künstlerischen Leiter Johannes Witt und der Sängerin Ann-Beth Solvang – ehemaliges Ensemblemitglied der Staatsoper Hamburg – bringt das Jugendorchester vier Lieder von Richard Strauss zu Gehör, bevor rund 90 junge Musiker*innen in die Klangwelt von Mahlers 1. Sinfonie eintauchen.

Richard Strauss’ Lieder „Zueignung“, „Wiegenlied“, „Meinem Kinde“ und „Morgen!“ zeigen eindrucksvoll die Vielfalt seines frühen und mittleren Liedschaffens. Sie entstammen vier unterschiedlichen, teils autobiographisch inspirierten Liederzyklen, aber alle Werke eint eine Intimität und Emotionalität, die sich in lyrischen Bögen sowie leidenschaftlicher Dringlichkeit ausdrückt. Ursprünglich für Gesang und Klavier komponiert, wurden alle Lieder später von Strauss farbenreich orchestriert.

Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 D-Dur, oft „Titan“ genannt, markiert seinen eindrucksvollen Einstieg in die Gattung der Sinfonie. Das groß besetzte Werk verbindet spätromantische Ausdruckskraft mit – für Mahlers Zeit – innovativen Klangideen.

Hornist des LJO Caspar Hoba dazu: „Für uns als junges Orchester ist eine so große Sinfonie zugleich aufregend und herausfordernd. Gustav Mahler schrieb seine 1. Sinfonie selbst in seinen Zwanzigern – wir möchten versuchen, etwas von dieser jugendlichen Energie auf die Bühne zu bringen. Aufgrund ihrer Länge und des hohen Anspruchs, sowohl insgesamt als auch in den vielen berühmten Soli, ist das Werk eine große Challenge für uns. Gerade deshalb freuen wir uns darauf, uns so intensiv damit auseinanderzusetzen und daran zu wachsen.“

Der Komponist entfaltet in seiner 1. Sinfonie eine weite musikalische Landschaft: vom geheimnisvoll schwebenden Beginn über volkstümliche Motive bis hin zu dramatischen Ausbrüchen. Besonders charakteristisch ist der dritte Satz, der mit einer düster-verfremdeten Version von „Bruder Jakob“ überrascht. Im Finalsatz mündet das Werk schließlich in einer festlichen Apotheose.

Das LJO Hamburg ist als Auswahlorchester der Freien und Hansestadt Hamburg seit über 55 Jahren fester Bestandteil der musikalischen Nachwuchsszene und bildet das älteste Jugendorchester der Hansestadt. In intensiven Arbeitsphasen erarbeitet das Ensemble sinfonische Programme auf professionellem Niveau. Hier geht es nicht allein um das Musizieren – auch der Zusammenhalt und die Community der Orchestergemeinschaft machen den Klangkörper so besonders. Patenorchester des LJO Hamburg ist das Philharmonische Staatsorchester Hamburg. Das Ensemble steht unter der Schirmherrschaft des Ersten Bürgermeisters der Hansestadt Hamburg, Dr. Peter Tschentscher und wird von der Behörde für Kultur und Medien gefördert.

Mehr Infos zum LJO Hamburg finden Sie unter www.ljo-hamburg.de