Landeswettbewerb Jugend jazzt für Combos und SolistInnen Hamburg 2018: Die Preisträger stehen fest
21. November 2018

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Thomas Prisching

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Am vergangenen Wochenende fand der 16. Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ für SolistInnen und Combos bis elf MusikerInnen in der Staatlichen Jugendmusikschule statt. 15 Combos und 13 SolistInnen mit insgesamt 104 MusikerInnen im Alter von elf bis 22 Jahren präsentierten ihr musikalisches Können einer Fachjury und dem zahlreich anwesenden Publikum. Neben den öffentlichen Wertungsspielen in drei Alterskategorien gab es für alle TeilnehmerInnen und jazztinteressierten Jugendlichen ein Rahmenprogramm mit Bandworkshops mit dem Posaunist Dan Gottshall und dem Saxofonist Fiete Felsch, einer öffentlichen Probe des Landesjugendjazzorchesters Hamburg sowie ein gemeinsames Abschlusskonzert des Schulbigband-Workshops des Landesjugendjazzorchesters Hamburg mit zwei Schulbigbands aus Hamburg.

Am Dienstag, den 20. November 2018, wurden im Rahmen der feierlichen Preisverleihung die PreisträgerInnen des diesjährigen Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“ in Anwesenheit von Senator Ties Rabe der Behörde für Schule und Berufsbildung, Karl-Heinz Saak, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Bank, Rüdiger Grambow, Präsident des Landesmusikrates Hamburg e.V., Thomas Arp, Vorsitzender des Landesausschusses „Jugend jazzt“ Hamburg sowie weiteren Ehrengästen im Stage Club bekanntgegeben. Die Band „off-limits“ unter der Leitung von Martin Löcken, gewann einen ersten Preis und wird Hamburg im Mai 2019 bei der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ in Dortmund vertreten.

Der 18-jährige Saxofonisten Martin Löcken hat bei dem diesjährigen Wettbewerb Jugend jazzt gemeinsam mit der Band off-limits sehr anspruchsvolle und gut klingende Eigenkompositionen präsentiert. Zusätzlich zu den drei hervorragenden Bläsern und der guten Rhythmusgruppe wurde der vierstimmiger Gesang sowohl orchestral als auch perkussiv eingesetzt. Das Ergebnis war sehr beeindruckend und überzeugte die Jury durch die ganz eigene Tonsprache und das sehr gute Zusammenspiel der jungen MusikerInnen, so der Vorsitzende des Landesausschusses Jugend jazzt Hamburg, Thomas Arp.

Einen ersten Preis erlangten in der Kategorie

Bis 14 Jahre:

  • „OuchMyBack“ (Ltg. Norbert Kujus / Staatliche Jugendmusikschule Hamburg)
  • „Die Alstertalboys“ (Ltg. Norbert Kujus / Staatliche Jugendmusikschule
    Hamburg)

18 bis 24 Jahre:

  • „off-limits“ (Ltg. Martin Löcken)
  • „Les Bohemiens“ (Ronja Lüdemann und Felix Oppermann)
  • „Brückenstern Ensemble“ (Ltg. Tim Scherer)

Unter den SolistInnen erreichte außerdem einen ersten Preis in der Kategorie

Bis 14 Jahre:

  • Mohamed Camara (E-Bass)

Außerdem wurden folgende Sonderpreise vergeben:

Sonderpreise der Deutschen Bank AG (dotiert mit je 500 EUR):

  • „The Pins“ (Ltg. Paul Polster)
  • „Strong Voices“ (Ltg. Marie-Laure Timmich / Staatliche Jugendmusikschule Hamburg)

Ingolf Burkhardt Award (dotiert mit je 500 EUR):

  • Mohamed Camara, Bassist

Serenelli Jazz-Preis, gefördert von Maria und Thomas Bressau (dotiert mit je 500 EUR):

  • Pascal Jarchow, Bassist

Workshopwochenende inkl. Konzert im Stage Club, gefördert von der Jazzfederation Hamburg e.V.:

  • „What’s Going On?“ (Ltg. Lutz Kannenberg)
  • „Liccorish“ (Ltg. Torsten Aldag / Staatliche Jugendmusikschule Hamburg)
  • „The Boehmians“ (Ronja Lüdemann und Felix Oppermann)
  • Mohamed Camara (Staatliche Jugendmusikschule Hamburg)

Beste Schulband:

  • „Little Sunshine Band“ (Ltg. Dr. Sebastian Korff, Gymnasium Hochrad)

Lennart Axelsson-Sonderpreis, gefördert von Lennart Axelsson, dotiert mit 500 EUR):

  • Till Nordmann, Trompete

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten der Bassist Mohamed Camara und der Saxophonist Martin Löcken in Begleitung von Mischa Schumann und Heinz Lichius, Les Bohemiens und The Pins unter der Leitung von Paul Polster.

Veranstalter des Landeswettbewerbs „Jugend jazzt“ war der Landesmusikrat in der Freien und Hansestadt Hamburg e. V. in Kooperation mit der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der NDR Jazz- und Bigband-Redaktion, der NDR Bigband, dem Jazzbüro Hamburg e. V., dem Jazzhaus Hamburg e. V. und der Jazzfederation Hamburg e. V. Die Behörde für Schule und Berufsbildung und die Deutsche Bank haben den Wettbewerb gefördert.