Caterina Lichtenberg demonstriert das Spiel mit Federkiel (Foto: HfMT Köln–Wuppertal)

Instrument des Jahres 2023

Die Mandoline – die Brückenbauerin unter den Instrumenten

Seit 2008 küren die Landesmusikräte in Deutschland jedes Jahr gemeinsam ein Musikinstrument zum „Instrument des Jahres“. Damit soll ein bestimmtes Musikinstrument in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden. Das Jahr 2023 steht nun ganz im Zeichen der Mandoline. Sie ist damit das vierte Zupfinstrument, das nach der Gitarre und Baglama (2013) sowie der Harfe (2016) zum „Instrument des Jahres“ erklärt wurde.

Die Landesmusikräte wollen bei diesem Projekt mit einem Aktionsprogramm ein breites Interesse wecken für ein Instrument und seine Bedeutung. Dabei stehen insbesondere Instrumente im Mittelpunkt, die mehr Beachtung verdienen oder bei denen es sich schwierig gestaltet, musikalischen Nachwuchs zu finden. Die Umsetzung des Projektes verfolgt u.a. das Ziel, alle musikalischen Institutionen und Akteure vom Konzertveranstalter, Instrumentenbauer, Künstler und Komponisten über Kulturbehörden, Medien und Musikvereine bis zu den staatlichen und privaten Aus- und Weiterbildungsstätten des jeweiligen Bundeslandes miteinander zu vernetzen. Das Musikprojekt bereichert mit dem Herausheben des jeweils ausgewählten Instrumentes das Musikleben des Landes und fördert somit auch die Öffentlichkeitsarbeit für die Musik generell.

Jedes Bundesland beruft einen eigenen Schirmherrn bzw. Schirmherrin und hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen: Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten der Mandoline zu lenken und ihr zu weiterer Popularität zu verhelfen. In vielfältigen Konzerten, Workshops und Seminaren sollen die spezifischen Klangfarben, Spieltechniken, Feinheiten des Instrumentes begeistern und neugierig machen auf mehr. Die Schirmherrin bzw. der Schirmherr wirkt als Botschafter für sein Instrument, um dieses in das richtige Licht zu rücken. Für Hamburg hat diese Aufgabe die einzige Lehrstuhlinhaberin für Mandoline weltweit, Prof. Caterina Lichtenberg, übernommen, die am Standort Wuppertal der Hochschule für Musik und Tanz Köln unterrichtet und daneben eine rege internationale Konzerttätigkeit pflegt. Veranstalter in Hamburg ist der Landesmusikrat Hamburg, gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

Warum Mandoline?

Warum die Mandoline zum „Instrument des Jahres 2023“ gekürt wurde, ergibt sich aus der Situation, in der sich das Instrument in Deutschland befindet: weiterlesen

Es ist zu hoffen, dass das Mandolinen-Jahr 2023 mit geeigneten Maßnahmen und Veranstaltungen dazu beiträgt, den Nachwuchsproblemen in der Mandolinenszene entgegenzuwirken, das künstlerische Mandolinenspiel mit seinen vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten im allgemeinen Musikleben in Deutschland zu fördern und sichtbar zu machen sowie ganz allgemein Neugierde und Aufmerksamkeit für die Mandoline, ihre Musik, ihre Geschichte und ihre Akteure zu erzielen.

Das Projekt „Mandoline – Instrument des Jahres 2023“ trägt nicht nur zur Profilierung dieses Instrumentes bei, sondern bereichert darüber hinaus mit den fünf Mandolinen-Konzerten in der Elbphilharmonie und weiteren Konzerten in anderen Veranstaltungsstätten auch das Musikleben unserer Stadt. In diesem Sinne wünscht der Landesmusikrat Hamburg allen Interessierten, Musikern, Ensembles und Konzertbesuchern ein spannendes, erlebnisreiches und klangvolles Veranstaltungsjahr 2023 im Zeichen der Mandoline.

Foto: Claudia Kempf

Die Schirmherrin

Caterina Lichtenberg

Caterina Lichtenberg gehört international zu den führenden Mandolinistinnen unserer Zeit. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Fabio Luisi, Riccardo Chailly, Nadja Salerno-Sonnenberg und Diego Fasolis. Caterina Lichtenberg konzertiert auf renommierten Festivals, wie dem Carmel Bach Festival (USA), dem Savannah Music Festival (USA), dem Schleswig-Holstein-Musikfestival u.v.a. In 2023 wird sie neben einer USA-Tournee und Konzerten in Europa u.a. in der Elbphilharmonie in Hamburg und in der Philharmonie in Essen spielen.

Die stilistische Vielseitigkeit von Frau Lichtenberg ist auf über 13 CDs dokumentiert. Ihre letzte CD-Einspielung Solo wurde in 2021 für den Opus Klassik nominiert wurde. Caterina Lichtenberg ist Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und leitet dort eine große internationale Mandolinenklasse. Außerdem ist sie Dozentin der Online-School ArtistWorks/USA.

NDR-Video

Mandoline im Doppel: Caterina Lichtenberg und Mike Marshall

NDR-Podcast

NDR Kultur à la carte EXTRA

Deutschlandfunk

Caterina Lichtenberg im Gespräch über die Mandoline

Studierende der HfMT Köln-Wuppertal beim Ensemblemusizieren (Foto: HfMT Köln-Wuppertal)

Geschichte

Kurzer Überblick zur Geschichte der klassischen Mandoline

von Caterina Lichtenberg

Die Ursprünge

Saiteninstrumente gehören zu den ältesten Instrumenten, die das musikalische Ausdrucksbedürfnis der Menschen belegen. Die Citharos der Griechen und 2000 Jahre alte Lautenformen aus dem Vorderen Orient zählen zu den Vorläufern der Mandoline. Im 10. Jahrhundert fanden diese Lauten infolge des Einflusses der Mauren Eingang in Europa und verbreiteten sich von Spanien und Sizilien aus nach Norden. Es waren zwei Lautenformen, die bekannt und im Gebrauch waren: eine Langhalslaute (Tanbur) und eine kleinere Laute mit wesentlich kürzerem Hals, die sich schnell verbreitete und in Deutschland als „Quinterne“ bezeichnet wurde.

Es ist anzunehmen, dass sich aus der Quinterne die Sopranlaute entwickelte, die im 16. und 17. Jahrhundert auch als „Mandolino“, „Mandola“ oder „Pandurina“ bezeichnet wurde. Jedenfalls wurde die Sopranlaute in den bedeutendsten musiktheoretischen Schriften dieser Zeit von Praetorius, Virdung und Mersenne beschrieben. Die ersten musikalischen Quellen für dieses Instrument fand man in Manuskripten, die 1670 am Hof der Medici in Florenz erschienen.

Aufkommen der Neapolitanischen Mandoline

In der Mitte des 18. Jahrhunderts erfreute sich die 4-chörige in Quinten gestimmte Neapolitanische Mandoline großer Beliebtheit. Auch hier sind die Vorläufer im Instrumentarium des Vorderen Orients zu suchen. Wie die Sopranlaute war die Neapolitanische Mandoline mit Darmsaiten, später mit Messingsaiten bespannt, die mit dem Kiel einer Vogelfeder oder einem Plektrum aus Kirschrinde angeschlagen wurden. Zeugnis von der großen Popularität beider Ausprägungen der Neapolitanischen Mandoline im 17./18. Jahrhundert geben die zahlreichen Kompositionen, die in den bedeutenden Bibliotheken Europas gefunden wurden. Um 1750 hatte die Mandoline ihre Hochblüte in Paris. Zweifellos trugen dazu italienische Mandolinenvirtuosen bei, die in Paris konzertierten und sich wegen ihrer großen Erfolge dort niederließen und zahlreiche Schüler – vornehmlich aus den Kreisen des Adels – gewannen. Die Mandoline war damals das Instrument in den Salons!

Eine wichtige Institution in dieser Zeit waren in Paris die „Concerts spirituels“ (geistliche Konzerte). Sie fanden in den Tuilerien statt und waren ein großes gesellschaftliches Ereignis. Im April 1750 trat dort erstmalig ein Mandolinist auf, nämlich Carlo Sodi. Das Jahr 1760 verzeichnet gleich vier Konzertauftritte von Mandolinisten. Diese Konzerte waren so erfolgreich und hatten einen derart großen Anklang, dass das Instrument in der Folgezeit sehr beliebt wurde und ein Bedarf nach Schulwerken für Mandoline entstand. Innerhalb kürzester Zeit wurden gleich fünf Schulwerke verfasst: 1767 von Giovanni Battista Gervasio, 1768 von Gabriele Leone und Pietro Denis, 1770 von Giovanni Fouchetti und 1772 von Michel Corette. Neben zahlreichen Kleinmeistern komponierten auch Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel, André-Ernest-Modeste Gretry, Domenico Scarlatti, Giovanni Paisiello und Wolfgang Amadeus Mozart für die Sopranlaute und die Neapolitanische Mandoline.

Mit der französischen Revolution nahm die musikalische Entwicklung der Mandoline vorerst ein Ende, und das Instrument geriet außer in der italienischen Volksmusik weitgehend in Vergessenheit.

Die Mandoline im Wiener Kulturraum

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Wiener Kulturraum ein Zentrum des Mandolinenspiels. Im Archiv der Wiener Gesellschaft für Musikfreunde existiert eine wundervolle, umfangreiche Kammermusiksammlung für Mandoline mit Werken von Komponisten der Wiener Klassikschule wie zum Beispiel Giovanni Hoffmann, Georg Druschetzky, Johann Conrad Schlick, Giuseppe Blesber und Johann Nepomuk Hummel. Auch Ludwig van Beethoven schrieb vier Werke für Neapolitanische Mandoline, die er der Gräfin Clam-Galleas widmete. 1796 reiste er im Gefolge des Fürsten Lichnowsky nach Prag und wurde dort in die Kreise des böhmischen Adels eingeführt. Hier machte er die Bekanntschaft der Comtesse Clary, die im Hause ihres zukünftigen Schwiegervaters, des Kunstmäzens Clam-Galleas weilte. Die hoch-musikalische Comtessa war eine ausgezeichnete Sängerin und spielte außerdem hervorragend Mandoline. Ihr Lehrer war vermutlich Johann Baptist Kucharz, der bei der Uraufführung von Mozarts „Don Giovanni“ 1787 in Prag den Mandolinenpart spielte.

Anfang des 19. Jahrhunderts bereiste ein Mandolinenvirtuose aus Venedig mit Namen Bartolomeo Bortolazzi Deutschland. Er unternahm viel beachtete Konzertreisen, bei denen er von seinem achtjährigen Sohn auf der Gitarre begleitet wurde. Der Mozartschüler Johann Nepomuk Hummel widmete ihm ein Konzert für Solo-Mandoline und Orchester. 1805 ließ sich Bortolazzi in Wien nieder, wo er vorwiegend als Lehrer und Komponist tätig war. Er hinterließ zahlreiche Kompositionen für Mandoline und Gitarre sowie für Mandoline und Klavier. 1805 gab auch Bortolazzi eine Mandolinenschule heraus, die als erste in deutscher Sprache erschien. Es ist im Übrigen bemerkenswert, dass Niccoló Paganini seine musikalische Laufbahn mit dem Spiel der Mandoline und Gitarre unter Anleitung seines Vaters begann. Paganini komponierte drei Stücke für Mandoline, und die Universität Leipzig verwahrt außerdem in ihrem Instrumentenmuseum eine Mandoline aus Paganinis Besitz.

Stilwandel zum Ende des 19. Jahrhunderts

Um 1860 verlor die Mandoline bedingt durch den musikalischen Stilwandel an Bedeutung. Es war die Zeit der großen Melodiebögen und Cantilenen in der sinfonischen Musik, die Zeit der Geigen- und Klaviervirtuosen. Das Instrument und mit ihm die klassischen Spieltechniken der Meister des 18. Jahrhunderts gerieten in Vergessenheit.

Ende des 19. Jahrhunderts erschien die Mandoline wieder im Konzertleben. Erneut waren es italienische Virtuosen, die das Instrument auch in Deutschland bekannt machten. Allerdings hatte sich die Spieltechnik der Mandoline grundlegend gewandelt: Als Spieltechnik wurde das Tremolo favorisiert, das in einer schnellen Tonrepetition der Einzeltöne besteht. Auf diese Weise versuchten die Mandolinisten, den Ton der Geige nachzuahmen und große Melodiebögen wirkungsvoll zu interpretieren. Bedeutende Virtuosen wie Raffaele Calace und Carlo Munier aus Neapel präsentierten raffinierte Techniken, zu denen das Harfen-Arpeggio, elegante Glissandi, lyrische Tremolo-Passagen mit gleichzeitig angezupfter Melodie und choralhafte Mehrstimmigkeit in rauschendem Tremolo zählen. Es wurden erste Mandolinenquartette gegründet, aus denen später die zahlreichen Mandolinenorchester entstanden, die sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten oft in Zupforchester umbenannt haben. Um einen vollen Orchesterklang zu erzeugen, entstanden weitere Instrumente aus der Mandolinenfamilie (Mandola, Mandoloncello, Bassmandoline), die zusammen oder alternativ mit Gitarren und Kontrabass die Standardbesetzung eines Zupforchesters bilden.

Die Mandoline im 20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert wurde die Mandoline wieder von bedeutenden Komponisten mit zahlreichen Kompositionen bedacht und auch als besondere Klangfarbe in deren Opern, Sinfonien, Oratorien, Schauspielmusiken, Balletten und Pantomimen eingesetzt. Beispiele hierfür sind:

• Paul Hindemith: „Neues vom Tage“ (1929/1953, Oper);
• Gustav Mahler: „VII. Sinfonie“ (1903), „VIII. Sinfonie“ (1907), „Lied von der Erde“ (1911);
• Sergej Prokofjew: “Romeo und Julia“ (1935, Ballett);
• Arnold Schönberg: „Serenade op. 24“ (1923), „Von Heute auf Morgen“ (1929, Oper), „Moses
und Aron“ (1932, Oper);
• Igor Strawinsky: „Agon“ (1957, Ballett)

In den 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts war der bekannte Gitarrist Siegfried Behrend der wichtigste Impulsgeber für die Weiterentwicklung des Ensemblemusizierens mit Mandolinen. Er versammelte die besten Mandolinisten dieser Zeit um sich und gründete „Das Deutsche Zupforchester“, mit dem er als künstlerischer Leiter im Zusammenwirken mit Takashi Ochi als Konzertmeister das Orchesterspiel klanglich kultivierte. Er erarbeitete stil- und instrumentengerecht zeitgenössische Spielmusik, folkloristische Stücke sowie Bearbeitungen Alter Musik und führte speziell für sein Orchester komponierte Neue Musik auf. Das Arbeitsergebnis wurde regelmäßig in Konzerten beispielgebend aufgeführt, von Rundfunkanstalten eingespielt und auf Schallplatten dokumentiert.

Diese professionell ausgerichteten Orchesteraktivitäten hatten einen großen Einfluss auf die vielen Zupforchester in der Amateurmusik, die in hohem Maße der „romantischen Spielweise“ mit schwulstigen Tremolo-Passagen verhaftet waren und ausschließlich Musik dieser Stilrichtung im Repertoire hatten. Es setzte ein Stilwandel und eine Sensibilisierung der Spieler und Spielerinnen für eine stilgerechte Interpretation von Musik ein, die heute fast die ganze Zupforchesterbewegung erfasst hat.

Vor allem für die Mandoline als Solo- und Kammermusikinstrument setzte eine neue Entwicklung ein. Zahlreiche namhafte Komponisten schrieben Werke für die Mandoline, darunter:

• Arnold Schönberg
• Hans-Werner Henze
• Paul Dessau
• Ernst Krenek
• Pierre Boulez
• Herbert Baumann
• Heinrich Konietzny
• Francis Kleynjans
• Yasuo Kuwahara
• Jürg Baur
• Bernd-Alois Zimmermann
• Kazimierz Serocki

Spielen lernen

Mandolinenunterricht

in Schleswig-Holstein und Hamburg
(inklusive Umland)

Hamburg

Privatunterricht in Hamburg

Jochen Roß www.jochenross.com
Florian Klaus Rumpf www.fkrumpf.com
Franziska Liebherz franziska.liebherz@web.de  0178/5568792

Hamburger Konservatorium

Franziska Liebherz
Sülldorfer Landstraße 196
22589 Hamburg
TEL: 040/870 877 0
www.hamburger-konservatorium.de

Musikschule Trekel

Steffen Trekel
Tangstedter Landstraße 201
22417 Hamburg
TEL: 040/ 5208024
www.musikschule-trekel.de

Vierländer Privatmusikschule

Jochen Roß
Neuengammer Hausdeich 265
21039 Hamburg
TEL: 040/ 72370035
www.vierlaender-musikschule.de

Schleswig-Holstein

Privatunterricht in Lütjensee

Olga Dubowskaja www.olga-dubowskaja.de
Juliane Ebert-Schulz juliane.ebert@gmx.de  0160/6901850

Kreismusikschule Herzogtum Lauenburg

Steffen Trekel
Am Markt 10
23909 Ratzeburg
04541/888 608
www.kreismusikschule-herzogtum-lauenburg.de

Hamburger Umland

Neue Musikschule Buxtehude

Jochen Roß
Lüneburger Schanze 19
21614 Buxtehude
TEL: 04161/ 78514
www.nms-buxtehude.de

Eventkalender

Idee und Ausgestaltung

Die Verkündung der Mandoline als „Instrument des Jahres 2023“ durch die Landesmusikräte hat bundesweit in den Medien und im allgemeinen Musikleben ein unerwartet großes Echo ausgelöst.

Viele Rundfunk- und Fernsehanstalten, aber auch Printmedien haben darüber berichtet, Interviews mit Mandolinisten und Mandolinistinnen ihrer Region geführt und ihren Zuhörern, Zuschauern und Lesern das Instrument, seine Musik und seine maßgeblichen Interpreten und Instrumentalpädagogen durch Sondersendungen und Extraberichte vorgestellt.

Allein die Elbphilharmonie Hamburg veranstaltet aus eigenem Antrieb unter dem Motto „Fokus Mandoline“ vier Konzerte mit den international herausragenden Mandolinisten Avi Avital (Israel), Hamilton de Holanda (Brasilien), Chris Thile (USA), Caterina Lichtenberg (Deutschland) und Mike Marshall (USA). Das Schleswig-Holstein Musikfestival veranstaltet mit Avi Avital einen Mandolinen-Workshop in Lübeck.

Die nachfolgende Zusammenstellung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und vom Landesmusikrat Hamburg in Zusammenarbeit mit der International Mandolin Society und dem Bund Deutscher Zupfmusiker erstellt wird, will mit bundesweitem Blick für Deutschland insgesamt Vielfalt und Umfang der Ereignisse rund um die Mandoline im Mandolinenjahr 2023 im Überblick darstellen und sichtbar machen. Sie enthält:

  • Solo-, Kammermusik- und Orchesterkonzerte mit Mandoline
  • Opernaufführungen unter Mitwirkung von Mandolinisten
  • Konzerte von Mandolinenorchestern bzw. Zupforchestern der Amateurmusik
  • Wettbewerbe mit Beteiligung der Mandoline bzw. von Zupforchestern
  • Vorträge, Seminare und Workshops mit Mandolinen-Bezug
  • Festivals mit Mandolinenbeteiligung in Form von Solisten, Kammerensembles oder Zupforchestern
  • Vorspielabende in Musik- und Musikhochschulen
  • Pressekonferenzen der Landesmusikräte
  • Rundfunk- und Fernsehsendungen
  • Veröffentlichungen in Printmedien

Hamburg, Bremen und Schleswig-Holsten

Der Event-Kalender wird über das Jahr ständig ergänzt, und wer von Ereignissen Kenntnis hat, die in der Auflistung noch nicht enthalten sind, wird gebeten, diese der Redaktion mitzuteilen: Rüdiger Grambow, E-Mail: ruediger@grambow-hh.de

Konzerte zum Thema

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