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Hamburg feiert das Akkordeon als Instrument des Jahres 2026 – und stellt es bei der Pressekonferenz mit Schirmherr Omer Meir Wellber, Ludger Vollmer und Arne Platzbecker vor
Omer Meir Wellber und Arne Platzbecker mischen die Staatsoper mit dem Akkordeon auf: in der Stifter Lounge der Hamburgischen Staatsoper wurde während der Pressekonferenz am 5. Februar die Vielfalt des Instruments gemeinsam live erkundet und das Jahresprogramm des Projekts durch den Landesmusikrat Hamburg präsentiert.
Schirmherr des Projekts, Omer Meir Wellber, Generalmusikdirektor der Staatsoper Hamburg, eröffnete die Pressekonferenz am 5. Februar in der Stifter Lounge der Staatsoper mit einer musikalischen Begrüßung und einem persönlichen Statement: er betonte, dass das Akkordeon „ein Instrument ist, das unmittelbaren Zugang zur Musik schafft und Menschen in sehr verschiedenen Kontexten erreicht“. Seine Verbundenheit zum Instrument, mit dem er selbst seine musikalische Laufbahn begann, prägte die Atmosphäre des Auftakts.
Ludger Vollmer, Präsident des Landesmusikrats Hamburg, betonte die künstlerische und gesellschaftliche Dimension des Projekts: „Das Akkordeon mit seiner enormen klanglichen Vielfalt ist sowohl hochkulturelles Virtuoseninstrument als auch kultureller Vermittler in der Breitenkultur, in Klassik, Jazz, Folk und Pop. Es öffnet Türen – zwischen Genres, Generationen und gesellschaftlichen Gruppen.“
Arne Platzbecker, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien der Hamburgischen Bürgerschaft, hob die Bedeutung für die Stadt hervor: „Hamburg lebt von seiner musikalischen Vielfalt. Das Akkordeon spiegelt genau diese Offenheit wider, die unsere Stadt auszeichnet.“
Mit einem umfassenden Jahresprogramm aus Konzerten, Workshops und neuen Begegnungsformaten rückt der Landesmusikrat Hamburg e. V. mit seinen Mitgliedern und Akteur*innen der Szene, ein Instrument in den Fokus, das zwischen argentinischem Tango und französischer Musette, Jazz und Klassik, Folk und zeitgenössischer Musik zuhause ist – und in der Hansestadt auf eine besonders lebendige Szene trifft.
Zum Jahresprogramm gehören u.a.:
Werkstattkonzert des neuen Akkordeonprojektorchesters Hamburg
- 29. März, Gymnasium Dörpsweg, Leitung: Fabian Dobler
Konzert der Jugendmusikschule Hamburg
- 6. Juni, Miralles Saal
Matinée des Projektorchesters
- 11. Oktober, Kleiner Saal der Laeiszhalle
Begleitet werden diese Höhepunkte durch Workshops mit internationalen Künstler*innen, Präsentationen neuer Werke und Angebote für Kinder, Jugendliche und Einsteiger*innen.
In Hamburg ist das Akkordeon fest verankert: Sechs Amateurorchester und Ensembles prägen die lokale Landschaft. Künstler wie Stefan Goreiski verbinden Tango, Musette, Klezmer und internationale Folklore, während Gruppen wie Hamborger Schietgäng, Kabel-jo und Hamburger Shanty-Chöre das Instrument in maritime und stadtteilkulturelle Traditionen einbetten. Die staatliche Jugendmusikschule und Programme wie JeKi – Jedem Kind ein Instrument – sorgen seit Jahren für nachhaltige Nachwuchsförderung.
2026 lädt Hamburg dazu ein, das Akkordeon als vielseitiges, zugängliches und verbindendes Instrument neu zu entdecken. Die Pressekonferenz hat gezeigt, wie stark das Akkordeon bereits in der Stadt verankert ist und welches Potenzial es besitzt, Menschen über ein ganzes Jahr hinweg musikalisch zusammenzubringen.
Der Landesmusikrat Hamburg und das Projekt Instrument des Jahres Hamburg werden gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg . Weitere Informationen zum Instrument des Jahres finden sie auf unserer Webseite.

