Ausblick aufs Orgeljahr 2021
22. Januar 2021

Pressekontakt

Thomas Prisching

Geschäftsführer
T: 040 6452069
prisching@landesmusikrat-hamburg.de

2021 regiert die Königin der Instrumente – Ausblick aufs »Orgeljahr 2021«

Das Jahr 2021 steht bundesweit ganz im Zeichen der Orgel. Die Landesmusikräte zahlreicher Bundesländer haben die Orgel zum „Instrument des Jahres 2021“ gekürt. Auch Hamburg und Schleswig-Holstein beteiligen sich an dieser Aktion, die jährlich ein anderes Musikinstrument in den Fokus nimmt.

Die Orgel wird wegen ihres prächtigen Äußeren und ihres gewaltigen Klanges oft als „Königin der Instrumente“ bezeichnet. Als abendländisches Hauptinstrument der Liturgie ist sie aus dem kirchlichen Raum nicht mehr wegzudenken, findet aber auch außerhalb der Kirchen großen Anklang. Keine Orgel ist wie die andere; jede ist an die Akustik des Raumes angepasst, in dem sie erklingt. Die prächtigen Instrumente in Kirchen und Konzertsälen sind Meisterwerke des Instrumentenbaus und der Feinmechanik. Von der Antike bis heute spiegelt der Orgelbau technische Entwicklungen, aber auch stilistische Umbrüche wider, so dass heute an vielen erhaltenen oder restaurierten Orgeln die Stilvielfalt von 500 Jahren Kirchenmusik zu erkennen und klanglich zu erleben ist.

Zusammen mit verschiedenen Partnern haben die beiden Landesmusikräte fürs Themenjahr zahlreiche Aktivitäten geplant. Die Angebote in Hamburg reichen von der der Orgelfahrradwanderung bis hin zu digitalen Hörreisen. In Schleswig-Holstein wird das Instrument mit Hilfe eines mobilen Orgelbau-Kits für Schulklassen hautnah und spielerisch erlebbar.

„Hamburg ist Orgelmetropole. In einem normalen Jahr vergeht wohl kaum ein Tag, an dem nicht mindestens eine Orgelveranstaltung in der Stadt stattfindet. Mit der Aktion „Instrument des Jahres“ wollen wir die große Orgelszene unserer Stadt sichtbar machen und mit verschiedenen Partnern des Hamburger Musiklebens Begeisterung für dieses einzigartige Instrument wecken.“ sagt Ludger Vollmer, Präsident des Landesmusikrats Hamburg.

Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist es, die Vielfältigkeit der Musiklandschaft abzubilden, ein genreübergreifendes Netzwerk zwischen den unterschiedlichsten Akteuren und Akteurinnen zu knüpfen, und ein breites Publikum für das Instrument zu begeistern.

Zur Themenseite und zum Presse-Kit